Lisa hat darauf geantwortet...
Missionsarbeit ist ein guter Weg, Gottes Kindern zu helfen, wieder zu ihm zurückzukommen. Wir glauben, dass wir alle Gott kannten und ihn verehrten, als wir noch im Himmel waren. Missionare werden in alle Welt auf Mission geschickt, um mitzuhelfen, das Evangelium zu verbreiten und alle seine Kinder an ihre Bündnisse mit ihm zu erinnern. Nicht alle Mitglieder müssen auf Mission gehen, aber alle, die würdig sind, sind aufgerufen, zwei Jahre für diesen Dienst für den Herrn zu opfern. Viele meiner Freunde fragen mich, warum diese jungen Männer und Frauen nicht zuerst ihr Studium oder ihre Ausbildung abschließen, ehe sie auf Mission gehen. Um diese Frage zu beantworten, möchte ich zuerst einmal anmerken, dass die Kirche sehr großen Wert auf Bildung und Ausbildung legt. In einer unserer heiligen Schriften steht: „Jeglicher Grundzug der Intelligenz, den wir uns in diesem Leben zu eigen machen, wird mit uns in der Auferstehung hervorkommen. Und wenn jemand in diesem Leben durch seinen Eifer und Gehorsam mehr Wissen und Intelligenz erlangt als ein anderer, so wird er in der künftigen Welt um so viel im Vorteil sein.“
Dies bezieht sich natürlich auch auf weltliches Wissen, aber wir glauben, dass es genauso wichtig, wenn nicht sogar wichtiger, ist, geistige Erkenntnis zu erwerben. Natürlich ist es im Hinblick auf die Ausbildung ein Opfer, zwei Jahre auf Mission zu gehen, aber für uns haben die Segnungen des Herrn und das Gebot des Herrn, allen Enden der Erde das Evangelium zu verkünden, Priorität. Die Segnungen dieses Missionsdienstes (Zusammenarbeit, Zeitmanagement, Engagement, Hilfsbereitschaft) sind für die weitere weltliche Ausbildung sogar von Nutzen.
„Sucht Worte der Weisheit aus den besten Büchern; trachtet nach Wissen, ja, durch Studium und auch durch Glauben.“ (LuB 88:118.)
Missionare liegen mir besonders am Herzen, weil ich ja Nutznießer ihrer Arbeit war. Ich weiß, welch guten Einfluss diese jungen Missionarinnen und Missionare auf so viele Menschen haben und habe selbst die Freude und weitreichende Veränderung erlebt, die sie einzelnen Menschen, ganzen Familien und deren Nachkommen bringen. Ich unterstütze die Missionare, indem ich ihnen aufmunternde Briefe schreibe, das Evangelium online verbreite und ihnen Menschen nenne, die am Evangelium Interesse haben.
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