Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
Sie suchen Informationen?
Sie suchen Informationen?
Landes-Websites

 
Die Kirche
Index

Die Familie

Das Wesen Gottes

Der Sinn des Lebens

Häufig gestellte Fragen

 

Kommentar zu dieser Seite
 
Customs and religious practices
Religiöse Sitten und Gebräuche

Es gibt besondere Anlässe im Leben eines Mitgliedes der Kirche, bei denen Priestertumsträger heilige Handlungen an ihm vollziehen oder ihm ein besonderer Segen gegeben wird. Diese Priestertumssegen werden oft von einem Mitglied der Familie oder von jemandem gegeben, der demjenigen, der gesegnet werden soll, nahe steht.

Namensgebung und Kindessegnung: Dem Kind wird kurz nach seiner Geburt ein besonderer Segen erteilt, in dem sein Name bekannt gegeben wird und segensreiche Worte für sein weiteres Leben auf Erden gesprochen werden. Diesen Segen gibt jemand, der das Priestertum trägt; oft ist es der Vater des Kindes oder ein anderer der Familie nahe stehender Priestertumsträger. Normalerweise findet die Segnung in einer Abendmahlversammlung am ersten Sonntag des Monats statt.

Taufe: Der Herr gebietet, dass jeder Mensch sich von jemandem taufen lassen muss, der die Priestertumsvollmacht besitzt; dies gilt für Kinder ab acht Jahren und für Erwachsene, die sich dazu entschlossen haben, der Kirche beizutreten. Der Taufgottesdienst findet normalerweise im Beisein von Freunden und Familienmitgliedern in einem Gemeindehaus statt, wo es ein Taufbecken gibt. Weitere Informationen über die Taufe finden sie unter Wie sieht ein Taufgottesdienst aus?

Ordinierung zum Priestertum: In der Kirche gibt es ein Laienpriestertum, also keine Berufsgeistlichen. Ein würdiger junger Mann kann zum Aaronischen Priestertum ordiniert werden, wenn er zwölf Jahre alt ist, und zum Melchisedekischen Priestertum, wenn er 18 Jahre alt ist. Für gewöhnlich sind die Familienmitglieder bei der Ordinierung zugegen, um ihre Liebe und Unterstützung zu bekunden. Tritt ein erwachsener Mann der Kirche bei, kann er das Priestertum empfangen, sobald er dazu bereit ist, die Segnungen und Pflichten dieses Amtes auf sich zu nehmen.

Krankensegnung: Wie zur Zeit des Neuen Testaments kann der Kranke einen Priestertumsträger um einen besonderen Segen bitten (Jakobus 5:14). Der Kranke wird dabei zunächst gesalbt, indem ihm ein paar Tropfen Olivenöl, das eigens für die Krankensegnung geweiht wurde, aufs Haupt gegeben werden. Danach legen ihm die Priestertumsträger die Hände auf und siegeln (bzw. bestätigen) die Salbung. Daraufhin sprechen sie mit der Vollmacht des Priestertums einen Segen aus. Ob ein Priestertumssegen in Erfüllung geht, hängt allerdings stets vom Willen Gottes ab.



Weitere typische Bräuche
Feiertage und sonstige besondere Ereignisse
Wo leben die Mitglieder der Kirche?
An welche Regeln halten sich die Mitglieder der Kirche?
Wer kann Mitglied der Kirche werden?
Tempel in aller Welt
Wie läuft der Gottesdienst ab?